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Kategorie: PlayStation 4

Einzeltest: Electronic Arts Need for Speed


„Need for Speed“, die Neuauflage: Realistische Grafik mit jeder Menge Tuning-Optionen für Schrauber

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Im Bereich der PC- und Konsolenspiele gibt es Klassiker, die sich über Jahre eine breite Fangemeinde erworben und sich in der Szene etabliert haben. Einer davon ist „Need for Speed“: Bereits seit 1994 bietet Electronic Arts (EA) die Rennspiel-Simulation an. Seit kurzem ist eine neue Version unter anderem für die PlayStation 4 erhältlich.

Was auf der PS4 sofort auffällt: Die Grafik ist besser geworden. Spiegelungen auf dem nassen Asphalt, Wassertropfen sowie Schmutzstreifen und Ölspuren auf dem Hochglanz polierten Lack der Boliden sind eine Augenweide. Realität und Fiktion, sie verschwimmen, wenn man nachts oder im Morgengrauen die Straßen der erdachten Metropole Ventura Bay unsicher macht. Zu den Trips durch Innenstädte gesellen sich Fahrten über Serpentinen, Autobahnen und durchs Gebirge. 

Geld für einen neuen Wagen einfahren


Geblieben ist das Grundkonzept: Der Pilot im Wohn- oder Kinderzimmer muss Aufgaben erledigen und Challenges bestehen wie Rennveranstaltungen oder Drift-Wettbewerbe sowie der Polizei nach wilden Verfolgungsjagden entkommen. Allerdings fahren die Ordnungshüter nicht gerade aggressiv, echte Rivalen im Straßenverkehr verhalten sich anders. Für bestandene Aufgaben kassiert man nach wie vor Geld, um sich neue und bessere Sportflundern zu besorgen. In der Garage ist allerdings nur Platz, um fünf Luxus-Schlitten unterzustellen. Auto-Sammler werden das bedauern, allerdings hat das den Vorteil, sich intensiver mit den Fahrzeugen zu beschäftigen, ihre individuellen Stärken besser auf die Straße zu bringen und sie durch ausgeklügeltes Tuning zu optimieren. Insgesamt stehen mehr als 50 Wagen zur Verfügung.  Das Handling der Autos ist am Anfang schwieriger als früher, außerdem sind diese ohne Tuning-Extras langsamer. Daher geht ohne Feinschliff wenig. Wer gerne an seinem Schlitten herumbastelt und -schraubt, kommt bei „Need for Speed“ wie gehabt voll auf seine Kosten. Anpassbar sind beispielsweise der Lenkeinschlag, die Luftdrücke in den vorderen und hinteren Reifen, Federhärte, Bremsbalance, Fahrwerkhöhe, das Differential oder die Stabilisatoren. Etwas echte PS-Routine kann hierbei nicht schaden.

Preis: um 60 Euro

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Electronic Arts Need for Speed

PlayStation 4 Rennspiele

4.0 von 5 Sternen

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Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.hifitest.de
Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 31.10.2017, 17:05 Uhr
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