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Kategorie: Elektronisches Spielzeug

Einzeltest: Parrot Airborne


Mini-Drohne von Parrot für Wohnzimmer und Garten: Verblüffende Technik für Quadrocopter-Einsteiger

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Der Grat ist oft schmal: Vernünftige Drohnen mit ordentlicher Steuerung kosten schnell ein kleines Vermögen, günstige Einstiegs-Quadrocopter hingegen bereiten häufig nur wenig Spaß, weil sich diese Fluggeräte in der Luft nicht präzise navigieren lassen. Eine vernünftige und attraktive Lösung bietet Parrot mit seinen auf den Namen „Airborne“ getauften Mini-Drohnen an.

Die Winzlinge können sowohl drinnen als auch draußen geflogen werden und verfügen über intelligente Technik. Zum Preis von 129 Euro lässt sich dem quengelnden Nachwuchs zudem ohne größere finanzielle Schmerzen der Wunsch nach seiner ersten eigenen Drohne erfüllen, 

Nur 54 Gramm schwer

 
Das Modell „Swat“ aus dem „Airborne“-Trio wiegt gerade mal 54 Gramm und schafft es im Flug auf eine beachtliche Maximalgeschwindigkeit von 18 Stundenkilometern. Logisch, dass es im Freien relativ windstill sein sollte, damit sich die Parrot ohne größere Probleme in der Luft halten kann. In der Front sind zwei weiße LEDs eingearbeitet, die auch ein Fliegen im Dunkeln ermöglichen. Witzig: Per Smartphone oder Tablet, so wird die „Swat“ gesteuert, lassen sich die Lampen in ihrer Intensität verändern, auch der Modus ist variabel.   Bei dem Drohnen-Zwerg handelt es sich um einen klassischen Quadrocopter, der sich über vier Propeller in die Luft schraubt. Zum Lieferumfang gehört eine Kunststoffverkleidung, die sich einfach, aber fest anstecken lässt. Vorteil: Kollidiert man im Wohnzimmer oder im Freien mal mit dem Schrank oder der Hauswand, werden Luftschrauben und Kunststoff-Korpus vor größeren Schäden geschützt.  


Bis zu neun Minuten Flugzeit 


Im Heck der Drohne befindet sich ein 3,7-Volt-Akku mit 550 mAh, der mit einem Handgriff gewechselt wird. Einen zweiten Akku für längeren Flugspaß sollte man sich noch zulegen. Je nachdem, wie intensiv man die „Airborne“ durch die Wolken jagt, reicht eine Akkuladung bis zu neun Minuten. Wird der Akku per USB-Kabel an einem PC oder Mac geladen, so muss man rund 1,5 Stunden einplanen, bis der Energiespeicher wieder randvoll ist. Deutlich schneller geht es über ein Ladegerät (beispielsweise von einem Smartphone): Nach knapp 25 Minuten ist der Ladevorgang beendet.  Zum Steuern benötigt man die kostenlose App „FreeFlight 3“, die für mobile iOS- und Android-Geräte zum Download in den jeweiligen App-Stores bereitsteht. Die Verbindung zum Flugapparat wird über Bluetooth hergestellt, Voraussetzung ist, dass die Mobilgeräte Version 4.0 unterstützen. Vor dem ersten Start – am besten im Freien an einem windstillen Tag auf einer größeren Wiese ohne Hindernisse, um ein Gefühl für die Steuerung zu kriegen – sollte man einige Einstellungen in den übersichtlichen Menüs vornehmen. Hierzu muss die Drohne eingeschaltet und per Bluetooth gekoppelt werden. Die Augen der „Swat“ werden rot, dann orange und zum Schluss grün – jetzt ist sie einsatzbereit. 

Preis: um 129 Euro

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Parrot Airborne

Elektronisches Spielzeug ab 14 Jahre

4.5 von 5 Sternen

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Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 09.07.2017, 17:05 Uhr
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