Möchten Sie zur Seite für Mobilgeräte wechseln ? JaNein
News Kategorie: Spielen
Spielen

Unterwegs im Orient Express: „First Class“ lädt bis zu vier Spieler zu einer Bahnreise ein

03.03.2017 07:39 Uhr von Jochen Wieloch

Stilvolles Reisen in der ersten Klasse verspricht „First Class“, das neue Kennerspiel von Helmut Ohley, erschienen bei Hans im Glück.

Der legendäre Luxuszug „Orient-Express“ verband erstmals 1883 Paris mit Konstantinopel und gilt immer noch als Inbegriff der Bahnreisekultur. In „First Class“ geht es aber auch um den ganz großen Reibach: Die Spieler sind als Geschäftsleute unterwegs und versuchen, jeweils zwei Züge möglichst luxuriös auszustaffieren, um berühmte Passagiere und zahlende Gäste anzuziehen. Auch ein gut ausgebautes, technisch einwandfreies Streckennetz wirkt sich positiv auf die Bilanz aus. Nostalgie und Bahnromantik haben im harten Business keinen Platz, finden sich dafür aber in der charmanten grafischen Gestaltung und dem Spielmaterial wieder.

Fünf Varianten möglich

Abwechslung bei der Fahrt im Orient-Express bringen fünf verschiedene Varianten von „First Class“. Zwei davon werden zu Beginn des Spiels ausgewählt und legen den Schwerpunkt des Spiels fest. Je nach gewählter Variante sind Aufträge zu erledigen: beispielsweise einen Zug mit zusätzlichen Waggons erweitern oder einfache Waggons in luxuriösere „upgraden“. Der historische Orient-Express als König der Züge war oft auch ein Zug der Könige: Kein Wunder, dass bei „First Class“ Berühmtheiten mit von der Partie sind und den Wert eines Waggons in die Höhe treiben. Vermutlich gab es nur in Agatha Christies „Mord im Orient-Express“ ein schweres Verbrechen. Der echte Nobelzug ist vor solchem Unglück verschont geblieben. Bei „First Class“ wiederum schmuggelt sich gelegentlich ein Bösewicht an Bord. Ob er entdeckt wird, hängt von seinem Geschick und dem Spürsinn der Mitspieler ab, denn Beweise lassen sich vernichten oder anderen unterschieben.

Bei „First Class“ steigen selbstverständlich auch normale Reisende zu, die Gepäck mit an Bord bringen und für Umsatz sorgen. Und wie im richtigen Bahnbetrieb, vertraut der Orient-Express auf zuverlässige Mechaniker, die für die Sicherheit der Züge verantwortlich sind. Läuft alles wie geschmiert, kommen die Passagiere sicher zum Zielbahnhof und die Kasse des jeweiligen Betreibers klingelt.

Nach sechs Runden ist Schluss

Dauerte die Fahrt im ersten Orient-Express noch über achtzig Stunden, ist bei „First Class“ schon nach sechs Spielrunden Schluss. Gewertet wird während und am Ende des Spiels, sodass sich der Gewinner – der Spieler mit den meisten Punkten auf der Zählleiste – oft erst auf den letzten Metern der Reise abzeichnet.

„First Class“ ist bei Hans im Glück erschienen und kostet rund 42 Euro. Es eignet sich für zwei bis vier Spieler ab 10 Jahren, eine Partie dauert 60 bis 90 Minuten.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
Kontakt E-Mail
Datum 03.03.2017, 07:39 Uhr
Folgen Sie uns:
  • facebook - follow us
  • RSS Feed - Alle Artikel
Interessante Testportale:
  • www.heimwerker-test.de
  • www.hausgeraete-test.de
  • www.hifitest.de