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News Kategorie: Spielen
Kosmos

So lernt der Nachwuchs das Programmieren: Neuer Experimentierkasten von Kosmos

11.10.2016 07:50 Uhr von Jochen Wieloch

Mit „KosmoBits“ hat Kosmos den nach eigenen Angaben weltweit ersten Experimentierkasten auf den Markt gebracht, mit dem Kinder ab 10 Jahren das Programmieren lernen.

Das Gamepad lässt sich dank der Anleitung in wenigen Handgriffen ohne Werkzeug zusammenstecken. Damit wird, ähnlich wie bei einer Spielekonsole, über eine Bluetooth-Verbindung die Spielfigur gesteuert. Das Smartphone oder Tablet werden dabei als Bildschirm genutzt. Die notwendige App zu „KosmoBits“ wird kostenfrei für Geräte mit Android und iOS- Betriebssystem angeboten.

Aber bei den einfachen Spielen braucht es nicht nur Geschick mit dem Gamepad, sondern auch etwas Wissen ist gefragt. Denn bei den im Spiel enthaltenen Programmierrätseln werden die ersten Programmcodes entdeckt. Herzstück des Gamepads ist der KosmoDuino. Der Mikrocontroller kann mit der bekannten Programmiersprache Arduino selbst programmiert werden. Die Anleitung und die „KosmoBits“-Programmiercodes im Internet erleichtern die ersten Programmierschritte.

Integration von Sensoren

Bei den ersten eigenen Programmierprojekten werden nach und nach mithilfe der Anleitung die verschiedenen Elemente und deren Funktionen auf dem Gamepad entdeckt: die Taster, eine mehrfarbige LED, ein Drehrad und der Lautsprecher. Noch mehr Möglichkeiten und Spaß verspricht die Integration der vier spielerischen Sensor-Bots Newton, Kelvin, Lumen und Dezibel. Da die Funktionen der Sensoren bereits aus dem Spiel bekannt sind, gelingt auch die Programmierung eines einfachen Thermometers, einer Finger-Disko oder einer Sensor-Orgel – programmiert mit Arduino, gesteuert mit dem KosmoDuino.

Mit dem KosmoDuino sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Er kann aus dem Gamepad entnommen, programmiert und mit anderen elektronischen Komponenten verbunden werden. Warum nicht mit einem Bewegungssensor ungebetene Besucher mit einem Kuscheltier erschrecken, dessen Augen rot glühen. Oder einen Süßigkeiten-Wächter programmieren, der Naschkatzen mit einem Wasserspritzer erschreckt, wenn diese die Hand in die Keksdose stecken.

App für iOS und Android

Die App „KosmoBits“ wird auf Smartphones und Tablets ab dem Betriebssystem Android 4.3 und iOS 7 sowie Bluetooth 4 unterstützt. Für den Download der Programmiersoftware Arduino wird ein Computer mit Internetzugang benötigt. Kosmos verlangt für den Kasten „KosmoBits“ 149,99 Euro.

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 11.10.2016, 07:50 Uhr
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