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News Kategorie: Spielen
Franjos Spieleverlag

Schildkrötenrennen mit Risiko: Bei „Mahé“ kommen Zocker voll auf ihre Kosten

17.01.2016 12:55 Uhr von Jochen Wieloch

„Mahé“ heißt der Titel eines spannenden Familienspiels aus dem Franjos Spieleverlag, hinter dem sich ein Schildkrötenrennen verbirgt.

Das Brettspiel ist für 2 bis 7 Spieler ab 7 Jahre geeignet und dauert ca. 30 Minuten. Bei „Mahé“ führen die Spieler Schildkröten. Diese liefern sich um die beliebte Ferieninsel herum ein Wettrennen um die besten Eiablageplätze. Die Spieler steuern dieses Rennen über einen leicht zu erlernenden, aber ungemein spannenden Würfelmechanismus. Am Ende gewinnt der Spieler, dessen Schildkröte die meisten Eier ablegen konnte.

„Mahé“ ist eine grafische und thematische Überarbeitung des Spieleklassikers „Känguruh“ bzw. „Die heiße Schlacht am kalten Buffet“ vom verstorbenen Spieleerfinder Alex Randolph. Dazu erklärt Verleger Franz-Josef Herbst: „Die Spielregeln sind bei ganz minimalen Änderungen nahezu identisch geblieben. Mir war es jedoch wichtig, ein neues, modernes und internationales Thema zu finden, das die ganze Familie anspricht. Da bot sich Mahé als Hauptinsel der Seychellen an. Denn diese Trauminsel ist nicht nur bei Urlaubern aus der ganzen Welt beliebt, sondern auch für ihre Schildkröten bekannt. Schon gab es einen hervorragend funktionierenden Bezug zum Mechanismus. Hinzu kommen als neues Element noch die wunderschön gestalteten Schildkröten als stapelbare Spielfiguren. Mit dieser Neuauflage bewahre ich die Wurzeln des Spiels und biete dennoch ein neues, modernes Spielgefühl.“

Möglichst viele Eier ablegen

Bei „Mahé“ besitzt jeder der Spieler eine Schildkröte als Spielfigur. Diese Figuren laufen um die Insel Mahé herum, um möglichst viele Eier abzulegen. Das geschieht jeweils nach 21 Feldern auf dem Rundkurs. Dazu nehmen die Spieler, deren Schildkröten das Eiablagefeld passieren, die oberste ausliegende Gelege-Karte auf. Darauf sind verschieden viele Eier abgebildet, die bei Spielende als Siegpunkte zählen.

Die Spieler würfeln, um ihre Schildkröte vorwärts zu ziehen. Zocken ist dabei erlaubt. Denn nach dem ersten Wurf entscheiden sie, ob sie einen zweiten Würfel werfen wollen. Anschließend ist noch ein dritter Wurf möglich. Allerdings darf das Gesamtergebnis die Zahl 7 nicht übersteigen, sonst muss die Schildkröte zurück zum Startfeld. Mit jedem Wurf steigt also das Risiko. Dennoch lohnt sich das Zocken bei Erfolg. Denn die Spieler multiplizieren die gewürfelte Augenzahl mit der Zahl der benutzten Würfel, um ihre Schildkröte vorwärts zu ziehen. So kommt die Schildkröte von mutigen Spielern schneller wieder am Eiablagefeld vorbei und verdient sich die dort ausliegende Gelege-Karte.

Von anderen Figuren mittragen lassen

Unterwegs können Schildkröten auf Felder kommen, auf denen bereits mindestens eine andere Spielfigur steht. Dann springt die auf das Feld ziehende Schildkröte obenauf. Das hat gleich drei Vorteile. Zum einen kann sie sich von den unter ihr befindlichen Spielfiguren mittragen lassen. Zum anderen darf der Spieler bestimmen, ob der Spieler einer unter dieser stehenden Schildkröte einen zweiten oder dritten Würfel einsetzen muss. Zum Dritten bekommt nur der Spieler die begehrte Spielkarte beim Passieren des Eiablagefeldes, dessen Schildkröte oben auf dem bewegten Stapel sitzt. Der Rest geht leer aus.

Der Spielspaß bei „Mahé“ ist groß, so das Versprechen des Verlags. Das Zockerelement animiert zum Risiko. Wer wagt, kann viel gewinnen, aber auch viel verlieren. Dennoch ist „Mahé“ kein klassisches Rennspiel. Entscheidend ist vielmehr das Timing. Bei hohen ausliegenden Gelege-Karten über das Eiablagefeld zu ziehen, ist der Schlüssel zum Sieg. Dumm nur, wenn kurz vor dem Passieren die eigene Schildkröte unter der eines Mitspielers landet.

Das turbulente Spiel für 24,90 Euro macht auch in kleiner Besetzung Spaß. Denn eine besondere Regelanpassung für zwei und drei Spieler liegt dem Spiel ebenso bei wie eine Variante, die das Familienspiel noch etwas taktischer werden lässt.

Fakten zum Spiel

  • Titel: „Mahé“
  • Verlag: Franjos Spieleverlag
  • Spielerzahl: 2 - 7
  • Alter: ab 7 Jahren
  • Spieldauer: ca. 30 Minuten

Jochen Wieloch
Autor Jochen Wieloch
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Datum 17.01.2016, 12:55 Uhr
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