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Kategorie: Sport und Outdoor

Einzeltest: Ninetec Sonic X6


Immer in Schwung

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Das Hoverboard ist so ziemlich das trendigste Fortbewegungsmittel ungeachtet von Altersklassen und sozialen Schichten. Mit dem Sonic X6 bietet Ninetec ein schickes Modell in der mitteren Preisklasse an. Wir haben es ausprobiert. 

Das Sonic X6 hinterlässt vom Auspacken an eine sehr guten Eindruck. Es kommt mit Ladegerät und Transporttasche und das Board selbst ist sehr solide verarbeitet. Ebenfalls vertrauenerweckend: die maximale Tragfähigkeit von satten 120 Kilogramm. Das Ding ist zudem echt flott designt, so dass der stolze Besitzer sicher sein kann, ständig auf das tolle Ding angesprochen zu werden – bei uns hat unter den Kollegen wohl noch kein Testgerät diese Aufmerksamkeit erlangt. Wie es funktioniert ist schnell erklärt: Neigung nach vorne gibt Gas, Neigung nach hinten bremst oder fährt rückwärts und zum Kurven fahren gehen der kurvenäußere Zeh und die kurveninnere Ferse nach unten – theoretisch! In der Praxis fährt man eher intuitiv und alles geht wie von selbst. Manuell zu bedienen gibt es fast nichts, außer einem Ein- und Ausschaltknopf muss der User nichts anfassen, den Rest erledigt die Elektronik des Sonic X6. Dazu gehören Sicherheitsfunktionen wie der akustische Warner bei Erreichen der Höchstgeschwindigkeit, diese wird im Übrigen bei ca. 15 – 20 km/h eingeregelt. Außerdem überprüft das Sonic X6 ständig den Neigungswinkel, bei 10° gibt´s ein Warnsignal wegen zu starker Beschleunigung und bei 35° schaltet sich das Board ab, damit es sich nicht ohne Fahrer entfernen kann. Eine Statusanzeige informiert über den Ladezustand und die Aktivität der Balanceelektronik, schließlich gibt es zwei coole violette „Scheinwerfer“ für die Optik. 

Anfängertipps


Bis dahin ist etwas Übung angesagt, doch keine Angst, innerhalb von Minuten hat man den Bogen so weit raus, dass man zumindest ein paar Meter vor und zurück fahren kann. Und das macht bereits tierisch Spaß! Generell gilt: Immer locker bleiben! Denn allzu bewusste Bewegungen werden gerade beim Anfänger zu Gewackel und unsauberer Fahrt führen. Für die ersten Geh- bzw. Fahrversuche ist zudem ein topfebener Boden Pflicht. Auf den ersten Metern ist es hilfreich, sich an der Hand führen zu lassen. Am Besten nur mit ein, zwei Fingern, denn das Festhalten, z.B. an einer Wand ist vollkommen kontraproduktiv, weil es die eigene Balance stört. Nur beim Auf- und Absteigen ist es keine Schande, Halt zu suchen. Nach einer Stunde geht das Fahren dann wie von selbst und man hat den Trick raus, nicht über jede Muskelbewegung nachzudenken. Dann lassen sich auch mal flottere Kurven oder Steigungen in Angriff nehmen und das Ganze macht noch einmal mehr Spaß! Wer mit einem Longboard oder einem Waveboard zurechtkommt, braucht keine Angst vor dem Hoverboard zu haben. Aufpassen sollten Segway-Piloten, denn bis aufs Funktionsprinzip haben beide nichts gemein. Es macht einen Riesenunterschied, wenn der „Steuerknüppel“ fehlt – beim Hoverboard kann man sich nirgendwo festhalten. Auch sollte klar sein, dass das Hoverboard nicht sehr geländegängig ist.

Preis: um 300 Euro

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Ninetec Sonic X6

Sport und Outdoor ab 14 Jahre

5.0 von 5 Sternen

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Elmar Michels
Autor Elmar Michels
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Datum 09.01.2017, 17:05 Uhr
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